Studium Generale 48. Semester


Mit dem “Studium Generale” bietet Ihnen Ihre Volkshochschule einen allgemein bildenden Lehrgang, der grundlegende Informationen aus den wichtigsten Wissensgebieten aus Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften präsentiert. Ziel ist es, ein profundes Allgemeinwissen zu vermitteln und den persönlichen Bildungsprozess anzuregen und zu vertiefen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Ein Neueinstieg in das Studium Generale ist jeweils zum Semesterbeginn möglich.

Alle Vorträge werden auch per Livestream übertragen. Sie können sich online zuschalten.

16.01.2025    Georg Metz: Klimaresiliente Landschaftsplanung im unteren Mangfalltal
Die Entwicklung klimaresilienter Städte ist nicht nur eine Notwendigkeit, sondern auch eine Chance, die Lebensqualität in urbanen Räumen zu verbessern. Durch vorausschauende Planung und innovative Ansätze können Städte nicht nur den Herausforderungen des Klimawandels begegnen, sondern auch als Vorbilder für nachhaltige Entwicklung fungieren. Es ist an der Zeit, dass Klima- und Biodiversitätsexperten, Stadtplaner, Bauträger und kommunale Entscheider gemeinsam an innovativen Lösungen arbeiten, um unsere Städte zukunftssicher zu machen.

23.01.2025    Dr. Stefan Schmitt: Impressionismus – „La vie moderne“ im Rausch des Lichts
Als 1874 die erste Impressionisten-Ausstellung in Paris eröffnet wurde, reagierten die Kunstkritiker mit Spott. Nach den Maßstäben der bürgerlich-idealistischen Kunstwelt konnten Monet, Renoir, Pissarro und ihre Freunde nicht malen und auch ihre Themen würden dem hohen Auftrag der Kunst nicht gerecht. Der verhöhnte Impressionismus zeigte Alltagsthemen in einer nie zuvor gesehenen Lichtmalerei. Die Urbanität der Pariser Boulevards, die Wochenendvergnügungen der Städter wie Sport oder Tanzveranstaltungen galten der Kunstkritik als zu banal, zeigten sie doch das moderne Leben. Heute garantieren die großen Impressionisten Besucherrekorde. 

30.01.2025    Ute Gladigau: Vorhang auf! Die Entwicklung des Theaters von der Antike zur Renaissance
Die heutige Theaterkultur hat ihre Ursprünge in der griechischen Antike. Die Entstehung von Tragödie und Komödie lässt sich auf kultisch-religiöse Handlungen zu Ehren des Fruchtbarkeitsgottes Dionysos zurückverfolgen. Ausgehend von den antiken Theaterbauten, wird die Entstehung und Entwicklung des Aufführungsortes verfolgt. Die Theater sind neben den Sakralbauten der häufigste und am weitesten verbreitete Bautypus der antiken Architektur.
Die geistige Bewegung des Humanismus in Italien erweckte die verschüttete Tradition der antiken Tragödien und Komödie und wagte sich an Wiederaufführungen. Bald schon entstanden an den fürstlichen Höfen eigene Schöpfungen. 1585 wurde das erste autonome Theatergebäude nach der Antike in Vicenza eröffnet. Die neu entdeckte Zentralperspektive der Renaissance ermöglichte eine neuartige, illusionistische Bühnengestaltung. Als Theater der Kleinen Leute etablierte sich Mitte des 16. Jahrhunderts die Commedia dell'arte, mit ihren charakteristischen Masken. Das Schauspiel auf einer einfachen Bühne zeichnete sich durch Gestik und Mimik aus, während der Text hier untergeordnet war.

06.02.2025    Bettina Stelzner: Wolfgang Amadeus Mozart
Was Sie schon immer über Mozart wissen wollten… sich aber nie zu fragen getraut haben:
Wie sah der Alltag des musikalischen Genies aus? Gab es auch andere Hobbies neben der Musik? Wie und warum reiste Mozart? Waren er und Salieri wirklich Feinde? Und – last but not least – wurde Mozart tatsächlich ermordet und in einem Armengrab verscharrt?
In diesem Vortrag erhalten Sie die Antworten auf all diese Fragen! Außerdem bekommen Sie einen Überblick über Mozarts Leben und Werk und natürlich viele Hörbeispiele dazu!


13.02.2025     Dr. Karin Dohrmann: Die Römer in Bayern
Mit der Übernahme Süddeutschlands durch die Römer 15 v. Chr. begann eine wahre Kulturexplosion in Bayern. Es fanden nicht nur exotische Früchte, Stoffe und Waren durch den
römischen Straßenbau ihren Weg nach Bayern, sondern auch Badekultur, Sprachentwicklung und Verhaltenskodizes. Die römische Armee hatte als Wirtschaftsfaktor lange Jahre einen
hohen Stellenwert in Bayern. Die überlegene römische Kultur hat damit die Lebensvorstellungen der Einheimischen
tiefgreifend geprägt.

20.02.2025    Dr. Renate Syed: Hannah Arendt: Der Eichmann-Prozess in Jerusalem
Hannah Arendt begleitete als Reporterin für The New Yorker den Prozess gegen Adolf Eichmann 1961 in Jerusalem. Sie prägte den umstrittenen Begriff der „Banalität des Bösen“ und urteilte hart über die von den Nationalsozialisten in den Ghettos eingesetzten „Judenräte“, die sie als 
Kollaborateure verstand. Diese Sicht brachte ihr Ablehnung und Feindschaften ein. 
Der Vortrag behandelt Arendts Beurteilung Eichmanns und der „Judenräte“ und ihre diesbezüglichen Irrtümer. Wie kam Arendt zu diesen Ansichten? Urteilte die zweifelsohne große Denkerin und Verfechterin des „Denkens ohne Geländer“ („thinking without a banister“) aus persönlichen Motiven? 





6 Vormittage, 16.01.2025 - 20.02.2025
Donnerstag, wöchentlich, 09:30 - 11:00 Uhr
09:30 - 11:00 Uhr
6 Termin(e)
Do 16.01.2025 09:30 - 11:00 Uhr Hans-Schuster-Haus, Innsbrucker Straße 3, 83022 Rosenheim, Raum: Saal 1, 1. OG
Do 23.01.2025 09:30 - 11:00 Uhr Hans-Schuster-Haus, Innsbrucker Straße 3, 83022 Rosenheim, Raum: Saal 1, 1. OG
Do 30.01.2025 09:30 - 11:00 Uhr Hans-Schuster-Haus, Innsbrucker Straße 3, 83022 Rosenheim, Raum: Saal 1, 1. OG
Do 06.02.2025 09:30 - 11:00 Uhr Hans-Schuster-Haus, Innsbrucker Straße 3, 83022 Rosenheim, Raum: Saal 1, 1. OG
Do 13.02.2025 09:30 - 11:00 Uhr Hans-Schuster-Haus, Innsbrucker Straße 3, 83022 Rosenheim, Raum: Saal 1, 1. OG
Do 20.02.2025 09:30 - 11:00 Uhr Hans-Schuster-Haus, Innsbrucker Straße 3, 83022 Rosenheim, Raum: Saal 1, 1. OG
Ute Harriet Gladigau

Dr. Karin Dohrmann

Dr. Stefan Schmitt

Georg Metz

Dr. Renate Syed

Bettina Stelzner
251.RO.200.01.01
Kurspreis: 60,00 € (nicht rabattierbar) (gültig ab 14 Teilnehmenden)
Kleingruppenpreis: 78,00 € (nicht rabattierbar) (gültig von 12 bis 13 Teilnehmenden)

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      27.02.25 - 10.04.25 (6-mal) 09:30 - 11:00 Uhr
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